MV 48

Amerikanische Brigg
(Sc. 1:100 L. 420 mm. H. 390 mm.)

Die Lexington gehörte zu einer kleinen Flotte von Handelsschiffen, die während des Krieges gegen England im Jahre 1775/77 in Philadelphia in aller Eile zu Kriegsschiffen umgebaut werden mussten. Unter dem Kommando von Kapitän John Barry führte die Lexington am 7. April 1776 ein siegreiches Gefecht gegen die Korvette Edward. Im gleichen Jahr wurde sie dann aber von der britischen Fregatte Pearl gekapert. Der Mannschaft gelang es jedoch wie durch ein Wunder, sich im Handstreich erneut des eigenen Schiffs zu bemächtigen und unversehrt nach Baltimore zurückzukehren. Im darauf folgenden Jahr fuhr die Lexington nach Frankreich und beteiligte sich zusammen mit anderen Schiffen an zahlreichen Gefechten im Golf von Biscaya, im Ärmelkanal und entlang der Küsten Irlands, wobei etliche englische Schiffe aufgebracht werden konnten.

Am 20 September 1777 wurde die Lexington auf ihrer Heimreise von Frankreich vom englischen Kutter Alert gekapert: Nach einem mehr als dreistündigen Feuergefecht musste sich die durch den feindlichen Beschuss stark dezimierte Besatzung der Mannschaft den rachsüchtigen Briten ergeben.